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Würde mich auf den Link zum Blogpost von Rike freuen!
Hallo Pat,
stand und steht eigentlich in den Shownotes; sonst auch hier:
Herzlich, Lena
Super, herzliches Danke!
Die Shownotes haben in meinem Podcast-Player keine Links drin, und sind abgeschnitten nach „darüber, dass Rollen…“
Ach wie blöd. Ich versuche mal herauszufinden, woran das liegt.
Meine Bücher (ich bin Autorin) spielen 1910. Und es gibt Menschen, die Hörner oder Flücgel oder sowas bekommen. Ich habe diese Sachen alle durchdacht und als ich mein Rollenspiel dazu erarbeitete, sagte mir jemand: Du kannst das Wort „Fräulein“ nicht verwenden. Doch. Muss ich sogar. Der Kopf unterscheidet nicht zwischen etwas im Spiel erlebten und etwas „real“ erlebtem. Darum ist es eine großartige Möglichkeit, Diskriminierung zu spielen – und es dann eben zu reflektieren. Wie leicht war es? Warum war es leicht? Oder war es schwer? Wie hab ich mich gefühlt? Darum habe ich dieses Rassismus/Diskriminierungsspiel bei meinem Rollenspiel ins Zentrum gerückt. Ich komme aus dem Steampunk Bereich und merke, wie sehr zB. so Sachen wie Kolonialismus und das ganze Uniformgedönse schon nicht mehr verstanden und missbraucht wird. Das ist nicht in Ordnung. Und Spiel kann eine Sensibilität dafür fördern. Es muss natürlich reflektiert werden.
Liebe Anja,
danke für deinen Kommentar! Genau so: Diskriminierung erfahrbar zu machen (und sei es auch nur in Näherungswerten, denn ganz wollen und werden wir nie herankommen), ist ein so wichtiger Teil von Kunst und Kultur!
Herzlich, Lena
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